Geschichte des Maienzugs

Der Maienzug: Das Fest der Feste in Aarau

Natürlich ist der Maienzug ein Kinder- und Jugendfest; und selbstverständlich haben „die Ruten“ ihre tiefere Bedeutung. Trotzdem spricht man in Aarau vom Maienzug. Und das seit über 400 Jahren. Damals gab es nämlich den alten Schulbrauch, dass die Lehrer mit ihren Klassen in den Wald zogen, um frische Ruten zu schneiden, damit sie ihre Zöglinge in der Schulstube gebührend züchtigen konnten. Man bezeichnete diesen Ausflug als „in die Rueten gahn“. Und weil früher belaubte Ruten und Laubschmuck auch als „Meyen“ bezeichnet wurden, entwickelte sich daraus der Name des Festes: „Maienzug“.

Aus dem ursprünglichen Auszug der Aarauer Jugend, am letzten Schultag vor den grossen Sommerferien, ist der Maienzug, ein Fixpunkt im Kalenderjahr aller Aarauerinnen und Aarauer von nah und fern, geworden. Er findet seit geraumer Zeit immer am ersten Freitag im Juli statt. Allen gesellschaftlichen Veränderungen zum Trotz, hat der Maienzug im Verlaufe von 400 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft eingebüsst, da der Stadtrat und die Maienzugkommission mit sanften und wohlüberlegten Änderungen die Attraktivität über Generationen zu erhalten verstanden haben. Nach wie vor sollen die Aarauer Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Und nach wie vor amüsieren sich auch die Erwachsenen am Maienzug bestens.

Aus der Geschichte des Aarauer Maienzugs  [PDF, 44.0 KB]

nach oben
 
 
webdesign by modulus / cms by backslash