Beat Wismer: Curriculum Vitae

Geboren am 23. April 1953 in Ruswil/LU.
Lebt seit 1985 in Aarau.vVerheiratet, zwei Töchter (*1981 und 1984)

Studium

1973 - 1980
Studium an der Universität Basel, Hauptfach: Kunstgeschichte, 1. Nebenfach: Politische Philosophie, 2. Nebenfach: Volkskunde

1980
Abschluss des Studiums an der Universität Basel mit dem Lizentiat, Prädikat: summa cum laude, Thema der Lizentiatsarbeit: Mondrians ästhetische Utopie (publiziert 1985 im LIT Verlag, Baden)

Berufliche Tätigkeit (Auswahl)

1975-1977           
Sporadische Mitarbeit im Kunstmuseum Luzern bei Jean-Christophe Ammann (Mithilfe beim Aufbau von Ausstellungen und Inventararbeit)

1976/77          
Inventarisation am Kupferstichkabinett der Öffentlichen Kunstsammlung Basel, bei Dieter Koepplin

1977-1979           
Hilfsassistent am Archiv für Schweizerische Kunstgeschichte in Basel

1978-1984           
Führungen in der Kunsthalle Basel und im Kunstmuseum Luzern,

seit 1981         
auch im Museum für Gegenwartskunst, Basel

1980-1983           
Arbeit am zweiten Band des Sammlungskataloges für das Aargauer Kunsthaus Aarau, erschienen im Herbst 1983 (Auftraggeber: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich; Erarbeitung des Konzeptes mit Heiny Widmer, Katalogisierung, Biographien der Maler, monographische Bearbeitung der wichtigen Gemälde und Arbeiten auf Papier)

1981                              
Wissenschaftlicher Assistent am Kunstmuseum Luzern, bei Martin Kunz

1982-1985           
Assistent am Lehrstuhl für moderne und zeitgenössische Kunst am Seminar für Kunstgeschichte der Universität Zürich, bei Prof. Stanislaus von Moos; mitbeteiligt am alternativen Ausstellungsraum Filiale, Basel: Organisation von Ausstellungen, mit Eric Hattan und Silvia Bächli

1983/84          
Lehraufträge an der Universität Zürich, u.a. zur Schweizer Kunst im 20. Jahrhundert, und, gemeinsam mit Dieter Schwarz, zu Marcel Broodthaers

1985                              
Überarbeitung der Lizentiatsarbeit zur Publikation „Mondrians ästhetische Utopie“

seit 1985         
Direktor des Aargauer Kunsthauses, Aarau, ab 1986 mit eigenem Programm

seit 1986         
zahlreiche Ausstellungen, zahlreiche Publikationen, vor allem zur modernen und zeitgenössischen Kunst sowie zur Schweizer Kunst, Teilnahme an diversen Symposien und Vorträge im In- und Ausland, Mitgliedschaft in zahlreichen Jurys

1996/97          
Mit der Abteilung Hochbau des Baudepartementes des Kantons Erarbeitung des Programmes für den Projektwettbewerb zur Erweiterung des Aargauer Kunsthauses; Erarbeitung des Raumprogrammes und eines Museumskonzeptes für das erweiterte Kunsthaus; Mitarbeit in der Jury des Architektur-wettbewerbes;

seit 1998         
Zusammenarbeit mit den Wettbewerbsgewinnern Herzog & de Meuron bei der Weiterbearbeitung ihres Projektes zur Kunsthauserweiterung in ein ausführungsreifes Projekt; gemeinsam mit Rémy Zaugg Erarbeitung der räumlichen Konzeption; Erarbeitung eines Betriebskonzeptes für das erweiterte Kunsthaus.

2003               
Eröffnung des erweiterten Aargauer Kunsthauses

Ausstellungen (Auswahl)

1986                              
Retrospektive Olivier Mosset; Klaudia Schifferle (in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein München und dem Bonner Kunstverein);Retrospektive Aldo Walker

1987                              
Retrospektive Heiner Kielholz

1988                              
Retrospektive Ricco (Wassmer); „Der Bund fördert, der Bund sammelt“, Ausstellung der Sammlung der Schweiz. Eidgenossenschaft

1989                              
Retrospektive Sophie Taeuber-Arp (wurde übernommen von den Museen Lugano, Ulm und Bochum, sowie, in veränderter Form, von Lausanne und dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris);Hans Danuser: „in vivo“

1990                              
Adrian Schiess: „Flache Arbeiten“; „Radikal auf Papier“;Retrospektive Karl Ballmer

1991                              
„in Nebel aufgelöste Wasser des Stromes“ – Hommage à Caspar Wolf: Michael Biberstein, Gloria Friedmann, Per Kirkeby, Richard Long, Hugo Suter, Anna Winteler und C. Wolf (anschliessend gezeigt im Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen, und, 1993, in der Alten Pinakothek, München); Cuno Amiet: Die Hoffnung; Eva Schlegel – Silvia Bächli – Bruno Jakob; Joachim Bandau. Skulpturen 1976 – 1990

1992                              
Jean-Frédéric Schnyder; Retrospektive Hans Fischli; Retrospektive Verena Loewensberg; „Da Füssli a Hodler – Pittura svizzera dall’illusionismo al Moderno“: Ausstellung der wichtigsten Werke des älteren Teils der Aargauischen Kunstsammlung in Venedig (Ca‘ Pesaro) und Urbino (Palazzo Ducale)

1993                              
„Equilibre – Gleichgewicht, Äquivalenz und Harmonie in der Kunst des 20. Jahrhunderts“

1994                              
Marc-Antoine Fehr; Retrospektive Jürg Stäuble (wurde übernommen vom Städtischen Museum am Abteiberg, Mönchengladbach); Stefan Gritsch; Urs Lüthi: Die Editionen

1995               
Die Sammlung zeitgenössischer Schweizer Kunst der „Stiftung Kunst Heute“; „Karo-Dame“ – Konstruktive, Konkrete und Radikale Kunst von Frauen von 1914 bis heute

1996               
El Greco bis Mondrian – Bilder aus einer Schweizer Privatsammlung; Retrospektive Jan J. Schoonhoven (in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang Essen und dem Bonnefantenmuseum Maastrich); Retrospektive Robert Müller; Carmen Perrin; Retrospektive Ingeborg Lüscher

1997                              
Hugo Suter: „Das Eine im Andren“; Sol LeWitt: „100 Cubes“; Pia Fries – Kiki Lamers – Renée Levi ; „Voglio vedere le mie montagne“ – Die Schwerkraft der Berge 1774-1997 (wurde danach in der Kunsthalls Krems gezeigt); „Berge, Blicke, Belvedere“: Kunst in der Schweiz von der Aufklärung bis zur Moderne aus dem Aargauer Kunsthaus Aarau: Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt a.M.

1998                              
„Im Reich der Zeichnung“: Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus der Aargauischen Kunstsammlung (wurde danach gezeigt im Bündner Kunstmuseum, Chur, im Musée Jenisch, Vevey sowie in der Civica Galleria d’Arte, Villa dei Cedri, Bellinzona); Ferdinand Hodler – Piet Mondrian: Eine Begegnung; Helmut Federle: „Black Series“ und „Nachbarschaft der Farben“ (Arbeiten auf Papier; wurde danach in der Staatlichen Kunsthalle, Karlsruhe, sowie im Kunstverein Braunschweig gezeigt)

1999                              
„Zumeist Freunde, Fische, Blumen – unterwegs“: Zeichnungen von John Berger; Louise Bourgeois – Meret Oppenheim – Ilse Weber (wurde danach im Swiss Institute, New York, präsentiert); Retrospektive Hugo Weber; ’99 respektive ’59 – Rücksicht auf 40 Jahre Kunst in der Schweiz

2000                              
Retrospektive Matias Spescha; Zobrist/Waeckerlin – koorder – Claudia & Julia Müller; Retrospektive Varlin; Eric Hattan – Béton liquide; Das Gedächtnis der Malerei – Ein Rückblick auf das 20. Jahrhundert

2001                              
PROSPEKT! Zu einer Sammlung für Gegenwartskunst; Caspar Wolf: Ein Panorama der Schweizer Alpen (im Kloster Muri); Un siècle de défis. L’art du XXe siècle dans les collections du Musée des beaux-arts d’Aarau (im Musée Rath, Genève)

2002                              
zornig und zärtlich – Ein Blick auf die Kunst der achtziger Jahre (in der Dépendance des Aargauer Kunsthauses in Schönenwerd); Waschsalon – Der Stoff aus dem die Bilder sind: Christoph Rütimann (in der Dépendance des Aargauer Kunsthauses in Schönenwerd)

2003                              
Retos de un siglo. El arte suizo del siglo XX en las colecciones del Museo de Bellas Artes de Aarau (im Centro Cultural Conde Duque, Madrid)

2003/2004      
NEUE RÄUME: Eröffnungsausstellung im erweiterten Aargauer Kunsthaus (umfassende Sammlungspräsentation)

2004                              
Binia Bill – Fotografien; Some places to which we can come. Robert Barry, Works 1963 to 1975; Thomas Huber: Das Kabinett der Bilder;Evelyn Hofer, Fotografien

2005                              
Wolkenbilder. Von William Turner bis Gerhard Richter; Bridget Riley. Bilder und Zeichnungen 1959 – 2005

2006                          
Per Kirkeby. Kristall. Reflexionen, Beziehungen und Bezüge (mit Werken von El Greco, Caspar Wolf, Füssli, Goya, Rodin, Munch, Rudolf Steiner, Alberto Giacometti, Picasso, Pollock, Baselitz und anderen); Albrecht Schnider. Das noch Mögliche

2005/06          
Alpine Air. Swiss Artists Inspired by Mountains (Der Berg in der Schweizer Kunst: Werke von 1700 bis heute): Ausstellung im Auftrag von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, präsentiert in drei japanischen Museen: 2005 Matsumoto City Art Museum, Matsumoto; 2006 Shimane Art Museum, Matsue City, The Bunkamura Museum of Art, Tokyo

 

Zu den meisten der aufgeführten Ausstellungen erschienen vom Aargauer Kunsthaus herausgegebene Kataloge und Publikationen, diese enthalten fast ausnahmslos eigene Textbeiträge.

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