Sehenswertes

Kunsthaus Treppe
Aargauer Kunsthaus

Aargauer Kunsthaus (Aargauerplatz)
Erbaut als kantonales Kunstmuseum. Ursprünglicher Bau eingeweiht 1959. Erweiterungsbau durch Herzog & de Meuron, eingeweiht 2003. Das Aargauer Kunsthaus enthält die Aargauische Kunstsammlung. Sie ist eine der schönsten und umfassendsten öffentlichen Sammlungen von neuerer Schweizer Kunst. Anhand repräsentativer und qualitativ hochstehender Werke kann hier der Weg der Schweizer Kunst vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart verfolgt werden. Man kann fast von einer "heimlichen Nationalgalerie" sprechen.


Alte Kantonsschule
Alte Kantonsschule


Alte Kantonsschule
(Bahnhofstrasse 91)
Älteste Kantonsschule der Schweiz, gegründet 1802. Tuchschmid-Haus erbaut 1894-96 von Karl Moser in Formen der deutschen Renaissance. Der angebaute Flügel mit Stern-warte (1914-16), vom gleichen Architekten, weist bereits neuklassizistische Züge auf.
Im gleichen Park ("Schwanengarten") steht die ehemalige Villa Feer-Herzog (1862) mit angebautem Schulhaus (heute Kantonale Schule für Berufsbildung) und ein neues Schul-haus (Steinmannhaus), ein Beton-Glasturm, bezogen 1969 (Barth & Zaugg).


Altstadt


Dachgiebel


Altstadt als Ganzes
Die erste Stadtmauer (13. Jahrhundert, Gründung durch die Grafen von Kyburg) im Grundriss leicht unregelmässig, umgürtet vier "Stöcke", wie man sie in Aarau nennt.
In den Stöcken stehen die Häuser mit der Hauptfassade zur Strasse, im Zentrum der Gevierte liegen Hinterhöfe und Ehgräben. Die Rathausgasse und die Kirchgasse / Kronengasse bilden ein Strassenkreuz. Im 14. Jahrhundert wird die Stadt unter Habsburg erweitert und verstärkt. Heute zeigt sich die Altstadt als gut erhaltenes Stadtzentrum mit weitgehend spätgotischen Häusern.
Eine Besonderheit bilden die mehr als 70 reich bemalten Dachuntersichten, welche die Altstadt schmücken. Dank ihnen erhielt Aarau den Namen "Stadt der schönen Giebel".

 



AudioPfad Aarauer Stadtbach


AudioPfad

Aarauer Stadtbach: Die vielfältigen Informationen zur geschichtsträchtigen ehemaligen Wasserversorgung der Stadt Aarau können an 34 Stationen vor Ort per QR-Code über ein Smartphone abgehört oder als Audio- oder PDF-Datei abgerufen werden. Der in drei Abschnitte eingeteilte Pfad ist auch fahrradtauglich. Die Audiosequenzen haben eine Gesamtdauer von knapp einer Stunde. Die Postentexte zum Wanderlehrpfad orientieren sich am Inhalt des im Frühjahr 2015 erschienenen Buches "Der Aarauer Stadtbach".


AudioPfad Oberer Rohrer Schachen
Oberer Rohrer Schachen: Eine Landschaft als Kultur- und als Naturraum verändert sich ständig. Spannend, was da jahreszeitlich, epochal oder erdgeschichtlich passiert. Aktiv gewonnene Eindrücke lassen sich mit interessanten Informationen aus berufenem Munde bereichern.
Texte sowie Karte sind an den einzelnen Posten von einem Smartphone aus mit einem QR-Code-Reader direkt abrufbar oder können im Voraus auf mobile Audiogeräte gespeichert werden.

Bahnhofstrasse

Bahnhofstrasse
Als römisches "Hochgesträss" und "alte Strasse" war dieser Strassenzug längst bekannt, als Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Bahnbau dort der Bahnhof – vorerst etwas abseits der damaligen Stadt – zu stehen kam. In der Folge wurde die Strasse mit Grossbauten (Pestalozzischulhaus, Banken, Post usw.) zur heutigen Bahnhofstrasse aufgebaut.

Brunnen

Gerechtigkeitsbrunnen
(Kirchplatz)
Justitia-Statue aus Sandstein und Säule aus französischem Kalkstein, von Heinz Henz, Bemalung von Balthasar Fisch, 1643 (Kopie, Original im Stadtmuseum). Brunnentrog aus Mägenwiler Muschelkalk, Sockel aus Granit. Stand ursprünglich im Wegkreuz Rathausgasse – Kronengasse/Kirchgasse; 1905 wegen zunehmendem Verkehr entfernt.

Postgebaeude

Hauptpost
(Bahnhofstrasse 67)
Postgebäude am Bahnhofplatz, erbaut 1914-15 von Bracher, Widmer und Daxelhofer (Bern); in monumentalem Neuklassizismus als Spiegelung der klassizistischen Aarauer Tradition "um 1800". Innenausbau modern; in der Schalterhalle "Ikarus", mobile Skulptur aus Holz, Messing, Kupfer und Zinn (Paul Gugelmann, 1986). Hinten auf Seite der Poststrasse "Würfelplastik", Keramikplatten auf Beton (Willy Müller-Brittnau, 1988).


Haus zum Schlossgarten
Forum Schlossplatz


Haus zum Schlossgarten
(Laurenzenvorstadt 3)
Vor 1777 einstöckig als Sommerhaus mit vorgelagertem französischen Garten erbaut, 1792 zur Villa aufgestockt. 1798, als Aarau Hauptstadt der Helvetik und damit erste Hauptstadt der Schweiz wurde, kaufte die Stadt das Haus und stellte es dem Direktorium als Regierungssitz zur Verfügung. Damit wurde das Haus zum "ersten Bundeshaus" der Schweiz. Nach Abzug der helvetischen Behörden verkaufte die Stadt das Haus wieder an Private. 1994 erwarb es die Ortsbürgergemeinde und restaurierte es von Grund auf. Seither beherbergt es im Eingangsgeschoss das "Forum Schlossplatz", eine kulturelle Institution, und im 1. Stock Repräsentationsräume. Im Dachgeschoss weiterhin Wohnnutzung.

Kaserne


Kaserne
(Laurenzenvorstadt)
Infanteriekaserne, erstellt 1845-1849 von Kaspar Joseph Jeuch (Baden) und Kantonsbaumeister Carl Rothpletz (Bauleitung). Langgestreckter symmetrisch konzipierter Trakt mit leicht erhöhten  Seitenrisaliten; Fassaden vom Münchner Rundbogenstil beeinflusst. Rückseite modernisiert. Östlich Altes Zeughaus, 1775 als bernisches Kornhaus erbaut; Portal mit Reiterrelief als Denkmal für Hans Herzog, 1870/71 General der Schweizer Armee (Hermann Haller)


Landjägerwachthaus

Landjägerwache
(Graben 42, Holzmarkt)
Ausserhalb des Oberen Tors (das man seit 1804 nachts nicht mehr schloss) wurde 1821, nachdem im Jahr zuvor der Wehrgraben aufgefüllt worden war, auf dem Fundament des ehemaligen städtischen Waschhauses die Landjägerwache mit ihrer klassizistischen Hauptfassade gebaut.

Laurenzenvorstadt

Laurenzenvorstadt
Als einziges Element aus dem "Plan d'Agrandissement de la Commune d'Aarau" von Daniel Osterrieth aus der Zeit der Helvetik von 1798, wurde einzig die Laurenzenvorstadt fast 20 Meter breit als Repräsentationsstrasse angelegt und mit dem Bau der nördlichen Häuserzeile (Neue Häuser) begonnen. Diese grosszügigen, geräumigen Häuser wurden wenig später fertiggestellt und sind ein Beispiel dafür, wie die Osterriethsche Stadterweiterung ausgesehen haben könnte.

Markthalle

Markthalle Färberplatz
Ein der Stadtstruktur folgender moderner Holzbau mit geknicktem Körper. Erbaut 2001/02 durch Quintus Miller & Paola Maranta, Basel. Die Halle steht auf dem Gebiet der habsburgischen Stadterweiterung des 14. Jahrhunderts, bzw. dem Standort früher Industrie (1888/90 erstes Aarauer Elektrizitätswerk). In ihrer Gestalt erinnert sie an die Räume mittelalterlicher Korn- oder Zeughäuser. Dank der eng nebeneinander gestellten, lammellenartigen Stützen ergibt sich die Wechselwirkung eines von offenen und geschlossenen Raumes. Der Bau wurde mit dem Aargauer Heimatschutzpreis 2002 ausgezeichnet.

Pfarrhaus
Kath. Kirchgemeinde

Meyer-/Feer-Gut; Kath. Pfarrhaus mit Kirche
(Laurenzenvorstadt 80)
Herrschaftliche Villa, erbaut 1795-97 von Daniel Osterrieth für den Industriellen Johann Rudolf Meyer (Sohn). Der Architekt verwendete zwei ganz verschiedene Gestaltungsweisen: gegen die Laurenzenvorstadt hin betonte Schlichtheit, gegen den Garten hin spätbarockes kühles Pathos, das bereits den kommenden Klassizismus des frühen 19. Jahrhunderts erahnen lässt. Seit 1939 Römisch-katholisches Pfarrhaus. Dahinter, anstelle des früheren Parks und der dahinterliegenden Fabrik die römisch-katholische Kirche St. Peter und Paul, eingeweiht 1942, Betonbau von Werner Studer.

 

Dank eines Steges sind die Stollen im Aufschluss Meyerstollen trockenen Fusses begehbar.

 

Die Ausstellung informiert über die neuesten historischen Erkenntnisse.

 

Stadtmuseum

 

GIS Aarau Meyersche Stollen

 

Der «Aufschluss Meyerstollen»
(Eingang 1. UG Bahnhof Aarau, gegenüber SBB-Reisezentrum)

Vor über 200 Jahren begann der Industrielle Rudolf Meyer Sohn mit dem Bau eines weit verzweigten Stollensystems unter der Stadt Aarau.

Mit dem «Aufschluss Meyerstollen» entstand nun im Untergrund des neuen Bahnhofs Aarau ein Ort, an dem das Stadtmuseum Aarau einen Einblick, aber auch einen Einstieg in dieses faszinierende frühindustrielle Baudenkmal bietet. Tief unter der Erde betreten die Besucherinnen und Besucher eine andere Welt: Ein gewundener Raum mit rohen Felswänden ist das neu geschaffene Zugangstor zu zwei Armen der Meyerstollen. Über einen Steg können sie trockenen Fusses die alten Stollen auf einem kurzen, aber sehr eindrücklichen Teilstück in natura kennen lernen und gefahrlos besichtigen.

Dazu vermittelt die Ausstellung im «Aufschluss Meyerstollen» einen Einblick in verschiedene Aspekte dieses Bauwerks, in die Technik und in die Geologie. Aber auch die Ideen und Biografien der Erbauer dieser Stollen werden beleuchtet, denn viele Legenden und Gerüchte ranken sich um die reiche und mächtige Familie Meyer und ihr Werk. Die Ausstellung versucht Klarheit zu schaffen und präsentiert die neusten historischen Erkenntnisse. Dazu gehört auch ein entsprechendes Schulangebot, in dem dieses Wissen auf spannende Art und Weise altersgerecht vermittelt wird.

Der «Aufschluss Meyerstollen» hilft zudem mit, die noch vorhandenen Stollen langfristig zu sichern und das Werk zu erforschen. Ebenso soll er auch für andere kulturelle Veranstaltungen unter Wahrung konservatorischer und sicherheitsrelevanter Vorgaben gebraucht werden können.

Im Netzwerk Meyerstollen haben sich die IG Meyersche Stollen, Naturama und Stadtmuseum Aarau zusammengeschlossen. Sie bewirtschaften umfassend und nachhaltig diese bemerkenswerten Stollen.


Naturama
Naturama

Naturama
(Bahnhofplatz, Ecke Bahnhofstrasse/Feerstrasse)
Altbau 1920-22 als Naturhistorisches Museum von Hans Hächler, Baden, für die Naturforschende Gesellschaft des Kantons Aargau erbaut. 1999-01 Anbau eines neuen Museumstraktes durch Arthur Rüegg, Zürich. Eine vollständig neue, nach modernen Gesichtspunkten gestaltete Ausstellung macht den Museumsbesuch für Junioren und Senioren, Familien und Schulklassen zum ganz besonderen Erlebnis. Auf drei Stockwerken lernen Sie den Lebensraum Aargau mit ganz neuen Augen zu sehen!

Obere Muehle

Obere Mühle
(Bahnhofstrasse 5/7)
Erbaut 1608 als Getreidemühle, mit Antrieb durch den Stadtbach, dessen Wasser in einem hölzernen Känel die heutige Bahnhofstrasse überquerte. Aufgestockt 1694, wurde hier 1893 das erste städtische Elektrizitätswerk ("Kraftstation" genannt) eingerichtet, mit einer Turbine an Stelle des ursprünglichen Wasserrades. Ein grosses, gediegenes spätgotisches Bürger- und Gewerbehaus, das allerdings mit seinem polygonalen Treppenturm schon fast ein kleines Schlösschen darstellt.

Oberturm


Oberer Turm mit dem Oberen Tor

Der Oberturm ist das Wahrzeichen von Aarau. Das Baudatum des Oberturmes ist nicht bekannt, er muss aber aus dem frühen 13. Jahrhundert stammen. Er war ursprünglich bedeutend weniger hoch (bis ungefähr zum sichtbaren Mauerabsatz) und wohl mit einem Zinnenkranz versehen. Der Turm wurde vermutlich um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert zur Hochwacht aufgestockt und erhielt seine heutige Dachgestaltung 1580. Die untersten fünf Stockwerke sind zu Gefängnissen ausgebaut. Im 9. Geschoss ist die Turmuhr untergebracht, die heute noch läuft. Die Qualität der 1532 von Johannes Lutherer angefertigten Räderuhr ist so gut, dass sie bis anhin erst zweimal repariert werden musste. Eine Etage weiter oben befindet sich die ehemalige Türmerwohnung und im Dachgeschoss das Carillon mit elf Glocken, das von Hand gespielt wird. Die Aussenseite ist von Felix Hoffmanns Wandmalerei „Totentanz“ (1966) geschmückt.
Das Obertor in der äusseren Mauerreihe besteht aus einem an den Turm angebauten und gegenüber der ursprünglichen Mauer vorspringenden Torhaus, welches 1929 umgebaut wurde. Dabei wurde auch die Toröffnung vergrössert, über welcher eine Wappenpyramide (Reich-Aarau-Bern) das Tor ziert. Auf der Innenseite ist es mit der Wandmalerei „Auszug 1914“ von Eugen Maurer geschmückt.
Der Oberturm kann nach Voranmeldung in Gruppen unter Führung besichtigt werden. Zuständig ist „aarau info“ (www.aarauinfo.ch).

 


Regierungsgebaeude
Kantonale Verwaltung

 

 


Regierungsgebaeude


Regierungsgebäude mit Grossratsgebäude
(Aargauerplatz)
Der Mitteltrakt des Regierungsgebäudes entstand 1739 als barockes, herrschaftliches Palais der Familie Rothpletz, später Gasthof zum Löwen. Nach der Kantonsgründung von 1803 erwarb die Regierung 1807 das Haus und liess es um- und anbauen (Bauzeit 23 Jahre), so dass daraus das klassizistische Regierungsgebäude mit dem grosszügigen Treppenaufgang wurde.

Axial dahinter wurde das Grossratsgebäude, im Gegensatz zum Regierungsgebäude in nur zwei Jahren und aus einem Guss gebaut. Mit dem theatralischen Halbrund des Grossratssaals stellt das im Inneren weitgehend schmucklose Haus ein Schlüsselwerk des bürgerlichen Klassizismus im Aargau dar.

Wildpark Roggenhausen
Roggenhausen

Roggenhausen
Auf dem Gebiet des alten Steckhofes "Roggenhusen", westlich der Stadt Aarau, ist der Wildpark Roggenhausen in dem gleichnamigen Tal gelegen und entlang des Roggenhausenbaches in ein weitherum seltenes Naturidyll eingebettet. Das gesamte Parkareal mit allen Tiergehegen umfasst eine Fläche von ungefähr 15 Hektaren. Der Wildpark wurde 1903 gegründet und ist eines der bedeutendsten regionalen Naherholungsgebiete der Region. Er ist das ganze Jahr hindurch täglich geöffnet und unentgeltlich zugänglich. Im Wildpark gelegen ist auch das gleichnamige Restaurant mit grosser Gartenwirtschaft und attraktivem Kinderspielplatz.

Sauerlaenderhaus

Sauerländerhaus
(Laurenzenvorstadt 89)
1831-34 für den Verleger und Buchdrucker Heinrich Remigius Sauerländer gebautes grosszügiges spätklassizistisches Wohn- und Geschäftshaus.

Saeulenhaus

Säulenhaus
(Laurenzenvorstadt Nr. 107)
1838 für Gottlieb Frey-Fischer von Baumeister Henmann, Brugg, in reifem Klassizismus erbautes Wohnhaus mit Tempelfront aus vier dorischen Säulen unter ungegliedertem Architrav und Giebeldreieck. Heute im Besitz des Kantons Aargau.

Museum
Stadtmuseum

 

Stadtmuseum (Schlossplatz 23)

Das Museum befindet sich in einem der ältesten Aarauer Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Der mächtige Turm aus Findlingen und Aarekieseln und die Anbauten aus verschiedenen Zeiten spiegeln auf lebendige Weise die Stadtgeschichte. Als historisch bedeutsamer Ort ist es mit der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschichte Aaraus eng verbunden. Es umfasst heute eine Sammlung von ca. 100’000 Objekten, darin eingeschlossen der Fundus der ehemaligen Firma Kern und Co AG Aarau, ein wichtiger Baustein für die Technik- und Industriegeschichte, der von nationaler Bedeutung ist, sowie die Sammlung Trüb mit Plakaten, Panoramen und Wertpapieren.

Das Volk hat im November 2009 einer Erweiterung, Sanierung und Neukonzeption des Museums zugestimmt. Damit soll das Stadtmuseum zu einem vorbildlichen Regionalmuseum mit Ausstrahlung werden, das den heutigen Ansprüchen der Besucherinnen und Besucher sowie der Trägerschaft gerecht wird. Es soll das bereits bestehende Angebot an zeitgemässen und thematisch ausgerichteten Museen und Ausstellungshäusern in Aarau ergänzen. Im Erweiterungsbau werden aktuelle Wechselausstellungen gezeigt und attraktive Vermittlungsprogramme für Schulen und Gruppen angeboten werden sowie Veranstaltungen stattfinden. Die historischen Räume im alten Turm erwachen zu neuem Leben und erzählen Geschichten aus Aarau und der Region.

Zum Museum gehört desweiteren eine Mühle (Nachbau aus den 70er Jahren des 20. Jh.) und im 3. UG des Bahnhofs Aarau betreibt das Museum im Auftrag der Stadt den Aufschluss Meyerstollen (siehe oben).

 


Rathaus

Rathaus Rathaus


Städtisches Rathaus mit dem Turm Rore
(Rathausgasse 1)
Der älteste Teil des Rathauses ist der aus dem 13. Jahrhundert stammende Turm Rore, die "Burg in der Stadt". Dieser war ursprünglich ein Lehen der Grafen von Kyburg und ein sog. Freihof, der nicht der städtischen Gerichtsbarkeit unterstand und von der Stadt mit Mauer und Graben getrennt war. Ab 1515 wurde die kleine Burg kontinuierlich zum Rathaus umgebaut und seither um ein Mehrfaches erweitert. Heute noch Sitz der Stadtverwaltung.




An der Ecke zum Zollrain die Bronzeplastik "Fährmann" von Alexander Zschokke (1955).

Stadtbibliothek
Stadtbibliothek

Stadtbibliothek
(Graben 15)
Im herrschaftlichen Barockhaus der Familie Frey aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurde 1970 die Stadtbibliothek untergebracht, seither ist das Haus restauriert und in seiner vollen Grösse für die Belange der Bibliothek eingerichtet worden. Die Stadtbibliothek Aarau ist heute das Medienhaus für Stadt und Region Aarau.


Altstadt.jpg


Stadtführungen

Besucher und Besucherinnen erleben auf einer der verschiedenen Entdeckungsreise Aarau aus den verschiedensten Perspektiven: Aarau historisch und modern, Aarau von oben, Aarau kulinarisch oder per Fahrrad. Rundgänge unter fachkundiger Leitung können unter bei aarau info gebucht werden.


Stadtkirche
Ref. Kirchgemeinde

Stadtkirche
(Kirchplatz)
In den Jahren 1471-77 wurde die heutige Kirche anstelle eines kleineren Vorgängerbaus neu errichtet. Die Steine, meist von der abgebrochenen Burg Obergösgen, wurden auf der Aare herbeigeschafft. Werkmeister Gisel übernahm  für den Neubau das Schema der Klosterkirche von Königsfelden. Nach der Reformation von 1528 wurden die 12 Altäre entfernt und die Bilder verbrannt. 1965/66 wurde das Gotteshaus in ursprünglicher Schlichtheit restauriert.

Telliring

Telliring
Ab 1802 (Gründungsjahr der Kantonsschule) wird dieser kreisrunde Platz, mit Bäumen umgeben und mit einer Eingangsallee, als erste Turnanlage der Stadt – und wahrscheinlich der ganzen Schweiz – planmässig angelegt. Es ist ein Denkmal der aufklärerischen Bildungskultur des frühen 19. Jahrhunderts. Hier wurde 1832 von der akademischen Jugend der Schweiz der Schweizerische Turnverein (später Eidgenössischer Turnverein ETV, heute Schweizerischer Turnverband STV) gegründet. Der Platz wurde später auch  als Versammlungs- und wird noch heute als Festplatz genutzt.

Wehrmaennerdenkmal

Wehrmänner-Denkmal
(Holzmarkt)
Bronzeplastik von Ernst Suter (1949) auf Sockel aus Mägenwiler Muschelkalk. Monumentale Männergestalt in Abwehrhaltung, zur Erinnerung an die Grenzbesetzungen der beiden Weltkriege. Inschriften: "Der Aargau seinen Soldaten, 1914-18 und 1939-45" und auf der Rückseite: "Den schützt die Freiheit nur, der sie beschützt". Steht an der Stelle eines 1919 errichteten Soldatendeknmals (F. Oboussier), das sich heute auf dem städtische Friedhof befindet.


Wellenbrecher


"Wellenbrecher"
(Bachstrasse 15)
Zwar heisst dieses Bauwerk offiziell "Wohn- und Geschäftshaus Behmen II", aber der Volksmund geht manchmal andere Wege. Das imposante und auffällige Gebäude über den Portalen der beiden Stadttunnels wirkt indessen, hauptsächlich von den Bahnperrons gesehen, mit denen es durch Treppen verbunden ist, durchaus "schnittig". Es steht für die Neugestaltung des ganzen Bahnhofareals und konnte 2003 bezogen werden. Es beherbergt unter anderem das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) des Kantons Aargau. Architekten: Stefan Baader, Basel.
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