Erhöhte Gefahr von Grünastbrüchen bei städtischen Bäumen
Durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen kommt es bei städtischen Bäumen vermehrt zu Grünastbrüchen – Äste oder sogar ganze Kronenteile brechen plötzlich und ohne erkennbare äussere Einwirkungen ab.
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen setzen den Bäumen in den städtischen Grünanlagen stark zu. Steigen die Temperaturen über mehrere Tage hinweg auf 30 bis 35 Grad Celsius oder höher, führt das zu einer erheblichen Stresssituation für die Bäume.
Infolge der zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden werden seit einigen Jahren vermehrt sogenannte Grünastbrüche beobachtet. Dabei brechen Äste oder sogar ganze Kronenteile plötzlich und ohne erkennbare äussere Einwirkungen wie Wind oder Sturm ab. Betroffen sind häufig Bäume, die äusserlich gesund, vital und voll belaubt erscheinen. Die Ursachen stehen im Zusammenhang mit Hitzestress und Wasserdefiziten, welche die Festigkeit des Holzes beeinträchtigen können. Dadurch entsteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Passantinnen und Passanten sowie für benachbarte Infrastrukturen.
Da nicht alle Grünanlagen absperrt werden können, werden die Besucherinnen und Besucher der städtischen Grünanlagen entsprechend um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit gebeten. Von Aufenthalten unter grossen oder alten Bäumen wird abgeraten. Insbesondere Buchen und Eschen, aber auch Pappeln, Kastanien und Eichen gilt es zu meiden.
Die erhöhte Gefahr durch Grünastbrüche lässt erst nach genügender Regenmenge und tieferen Temperaturen nach.