Strategien und Konzepte
Gesamtverkehrskonzept Region Aarau (GVK)
Das heutige Strassennetz in der Region Aarau ist teilweise ausgelastet und stösst in den Spitzenstunden an seine Kapazitätsgrenzen. Die erwartete Entwicklung führt zu einer weiteren Verkehrszunahme. Um die negativen Auswirkungen möglichst tief zu halten, müssen die Weichen rechtzeitig gestellt werden. Das Gesamtverkehrskonzept der Region Aarau zeigt entsprechende Strategien für eine siedlungs- und landschaftsverträgliche Mobilität auf. Es beschreibt die gewünschte Entwicklung bis 2040 für den Fuss- und Veloverkehr, öffentlichen Verkehr (öV), motorisierten Individualverkehr (MIV), ruhenden Verkehr sowie für die Siedlung. Damit bietet es dem Kanton, der Stadt Aarau und den umliegenden Gemeinden eine Grundlage, mit der sie ihre Mobilitätsentwicklung aktiv gestalten und koordinieren können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite des Kantons Aargau: www.ag.ch/gvk-region-aarau
Kommunaler Gesamtplan Verkehr (KGV)
Der Kommunale Gesamtplan Verkehr (KGV) definiert die Grundsätze und Stossrichtungen für die künftige städtische Verkehrspolitik. Er hat zum Ziel, die Mobilität und die Stadtentwicklung aufeinander abzustimmen. Der Kanton hat den KGV genehmigt.
Der Kommunale Gesamtplan Verkehr basiert auf dem Kommunalen Verkehrsrichtplan aus dem Jahr 2005, nimmt die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre auf und berücksichtigt das erwartete Wachstum der Stadt und der Region Aarau bis ins Jahr 2030. Der KGV bildet somit die Basis für die städtische Verkehrspolitik der kommenden 15 Jahre und bettet diese in den regionalen Kontext ein. Er ist Bestandteil der laufenden allgemeinen Nutzungsplanung der Stadt.
Kommunaler Gesamtplan Verkehr KGV
Elektromobilitätsstrategie
Der Stadtrat hat die Elektromobilitätsstrategie verabschiedet. Der motorisierte Verkehr soll bis 2050 zu
100 % erneuerbar und klimaneutral angetrieben werden.
Für die Erreichung von Netto-Null-Treibhausgasemissionen spielt die Elektromobilität eine grosse Rolle. Es gilt, den Verkehr, welcher nicht zu vermeiden ist und nicht verlagert werden kann, mit erneuerbarer Energie anzutreiben. Im Rahmen der Elektromobilitätsstrategie wurden diverse Massnahmen beschlossen, welche unterschiedliche Themenfelder abdecken, beispielsweise die Ermöglichung bedarfsgerechter Ladeinfrastruktur, die Umstellung auf erneuerbare Antriebe beim öffentlichen Verkehr und die Zusammenarbeit mit zentralen Stakeholdern. Die Massnahmen werden schrittweise umgesetzt.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Elektromobilitätsstrategie
Kurzversion der Elektromobilitätsstrategie
Velokonzept Stadt Aarau
Das Velokonzept 2019 bildet den Grundstein für die Entwicklung Aaraus zur Velostadt. Dieses Ziel soll in den Handlungsfeldern "hochwertige Infrastruktur" und "gelebte Velokultur" erreicht werden.
Eine hochwertige Infrastruktur zeichnet sich durch hohe Standards, übersichtliche Knoten, einen effizienten Fahrfluss, gut signalisierte Routen sowie genügend und sichere Veloparkierung aus. Infrastrukturseitig sieht das Velokonzept 2019 drei Netzhierarchien vor: Komfortrouten, Hauptrouten und ein Basisnetz.
Das Handlungsfeld "Gelebte Velokultur" will das Velofahren als selbstverständliche Mobilitätsform im Alltag der Bevölkerung Aaraus etablieren. Velofahrende egal welchen Alters sollen sich in der Stadt willkommen fühlen und die verschiedenen Verkehrsteilnehmer sollen aufeinander Rücksicht nehmen.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Velokonzept.
Masterplan Veloparkierung
Der Masterplan Veloparkierung wurde als Massnahme des Velokonzepts der Stadt Aarau erarbeitet. Dieser widmet sich vor allem der Veloparkierung im öffentlichen und halböffentlichen Raum. Dank des Masterplans soll die Veloparkierungsinfrastruktur bis 2030 stärker zum Velofahren motivieren und dadurch einen Beitrag zur Erreichung des Ziels "Aarau wird zur Velostadt" leisten.
Hier gelangen Sie zum Masterplan Veloparkierung.
Fussverkehrskonzept
Der Stadtrat verabschiedete im April 2020 ein städtisches Fussverkehrskonzept. Aarau setzt auch in Zukunft verstärkt auf den Fussverkehr und zielt auf ein attraktives und qualitativ hochwertiges Fusswegnetz ab.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Fussverkehrskonzept Stadt Aarau.
Konzept Mobilitätsmanagement bei Märkten und Veranstaltungen
Der Stadtrat hat das städtische Konzept "Mobilitätsmanagement bei Märkten und Veranstaltungen" verabschiedet. Damit hat er beschlossen, das ab 1. Januar 2025 Märkte und Veranstaltungen, die mehr als 500 Teilnehmende aufweisen und die auf öffentlichem Grund oder in städtischen Liegenschaften stattfinden und/oder öffentlichen Grund zum Parkieren beanspruchen, mobilitätskonzeptpflichtig sind. Um diese Mobilitätsmanagementpflicht für die Veranstalterinnen und Veranstalter so einfach wie möglich zu gestalten, sind im Konzept verschiedene Massnahmen definiert, welche auf die Veranstaltung abgestimmt ausgewählt werden können. Je grösser die Veranstaltung und je häufiger sie stattfindet, umso höher ist die Zahl der umzusetzenden Massnahmen. Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte unter Einbezug verschiedenster Veranstalterinnen und Veranstalter.
Konzept Mobilitätsmanagement bei Märkten und Veranstaltungen [pdf, 1.4 MB]
Unterlagen für die Auswahl und Umsetzung von Massnahmen, die zur Bewilligung Ihres Anlasses führen, finden Sie hier.
Konzept Öffentliche Parkierung
Das bestehende Parkraumkonzept der Stadt Aarau aus dem Jahr 2006 wird überarbeitet. Das neue Konzept wird voraussichtlich im Sommer 2026 veröffentlicht. Ziel ist es, die Regelungen zur öffentlichen Parkierung an heutige Anforderungen anzupassen. Die Stadt berücksichtigt dabei energie-, klima-, verkehrs- und wirtschaftspolitische Ziele, die in den letzten Jahren beschlossen wurden. Im neuen Konzept «Öffentliche MIV-Parkierung» geht es um die Parkierung im Bereich des motorisierten Individualverkehrs (MIV), also von Autos und Motorrädern. Schon im Gesamtverkehrskonzept «Region Aarau – GVK» von 2022 wurde die Parkierung als einer der sechs zentralen Massnahmenschwerpunkte definiert.
Insgesamt finden vier Workshops zur Erarbeitung des neuen Konzepts statt. Eingeladen sind jeweils Vertreter*innen von Quartiervereinen, Parteien, Verbänden, Gewerbe, Parking-Betreibenden sowie Mitglieder des Stadtrats und Fachpersonen aus der Verwaltung. Das Thema Veloparkierung ist hingegen nicht Teil des Projekts – hierfür besteht bereits ein Masterplan aus dem Jahr 2021, der laufend umgesetzt wird.
Mobilitätskonzept im Bauvorhaben
Die Unterlagen befinden sich hier.